Fachkräfte

A | 8 Sep 2015

Man kann nicht leugnen, dass es in Griechenland unzählige KfZ-Werkstätten gibt. Das wir diese immer wieder aufsuchen seit dem wir die Grenze nach Albanien überquert haben ebenso.

Vielleicht hat unser Gefährt gewusst, dass es hier in guten, überaus hilfsbereiten und engagierten Händen ist.

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Sei es Enitro und sein mit Putin zu verwechselnder Chef in Ioninna, die unsere vermeintlich nicht funktionierenden  Elektronik bzw. defekten Batterie prüften um festzustellen, das es bei 40° normal ist, dass das Bier im Kühlschrank nicht eiskalt ist. Sowie eine, via Ferndiagnose durch Prof.Dr.Kfz mech. K.H.L. empfohlenen Überbrückung der Sicherung fachgerecht zu erneuern.

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Kostas in  Thessaloniki, ein Mechaniker mit riesigen Pranken, gemütlichen Bauch und einem verschmitzten Lächeln, der 10 Jahre in Lybien riesige LKWs wieder zum fahren gebracht hat und den es nicht stört sich den halben Tag um unseren Bus zu kümmern um das Problem mit dem kochenden Wasser und dem Kühler zu beheben. Ausflüge zum Elektriker zwei Ecken weiter sowie eine 30km Testfahrt in die Berge, Kaffee und eine Einladung in sein Heimatdorf inbegriffen.

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Und dann wäre da noch Tolis in Alexandropolis, der ohne eine Miene zu verziehen sich unserem Ladegerät angenommen hat. Erst als er die Ursache gefunden und es wieder in Gang gesetzt hat, entschloss er sich zu lächeln.

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Jedesmal rollten wir ganz unbedarft vor das Werkstatt Tor. Ohne Termin. Die gerade anliegende Arbeit blieb liegen und man half uns. Was es kostet? – war oft die Frage. Nichts! – die entsprechende Antwort. Danke!