C&A

C.„Lenken wir das Schicksal, oder lenkt das Schicksal uns?“ heißt es in einem Werk von Denis Diederot. Ist es Zufall das 266 Jahre später am gleichen Tag an dem der Autor dieses Satzes in unsere Welt hineingeboren wurde, auch C. das Licht der Welt erblickte? Sich dessen sicherlich noch nicht bewusst gab es für die noch kleine C. zusammen mit ihrem noch kleineren gestiefelten Kater an der Seite viel zu entdecken auf der Insel in Klein Paris. Zufall?, das es C. wenig später weiter in Richtung Norden zog? Als Teil einer Gemeinschaft, die es so später nicht mehr geben sollte, lebte C. inmitten eines bunten Haufens. Des kulturellen Theaters überdrüssig, gewillt es zu beenden war C. für kommendes bereit. Unterwegs zu sein.
A.Genau 111 Tage nach dem C. das Licht der Welt erblickte, war es auch bei A. soweit. Sich noch nicht bewusst, das er zweiundzwanzig Jahre später den Menschen begegnen wird mit dem er für immer unterwegs sein wollte. Die Zeit bis dahin verbrachte er vorwiegend im Norden von Klein Paris. Nach den wunderbaren Kinderjahren, folgten oft nicht wirklich bare Jahre. Dem dienen verpflichtet blieb der Dank oft aus. Ist es woanders anders? Sicherlich; träumte man.  Immer mehr wuchs der Wunsch einfach los zu machen. Unterwegs zu sein.
 
Gemeinsam ging die Reise in die Metropole die seines Gleichen sucht und die über ein Vierteljahrhundert durch ein Betonkonstrukt geteilt wurde. Von dieser Weltstadt konnte man das Meer bereits riechen. So blieb es nicht aus weiter zu reisen und auf eine Insel in der Ostsee zu leben. Nach mehreren Jahren inmitten unberührter Natur umgeben von Wasser und ohne Brücke zu dem doch so nahe liegenden Festland wuchs der Wunsch weiter zu reisen. Sich Neuem öffnen und erfahren ging die Reise weiter in den Erdteil, der sich durch eine einmalige religiöse Vielfalt auszeichnet.
Mittlerweile kann man sagen, sind aus Träumen Wünsche geworden. Und einige Wünsche bereits wahr geworden. Weitere gibt es! Nicht alle sollen und können sich erfüllen. Sich dessen bewusst geht die Reise weiter…